PREMIER LEAGUE
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«Den ersten Satz vergesse ich nie»

Mittwoch, 8. Juni 2016 / 12:23 Uhr

Granit Xhaka schnür seine Schuhe in der kommenden Saison für den FC Arsenal und wird unter Trainer Arsène Wenger spielen. Jetzt hat er sich über den ersten Kontakt zum Franzosen geäussert.

Granit Xhaka vergisst den ersten Anruf seines neuen Trainers Arsène Wenger nicht so rasch.

Granit Xhaka hat vor Beginn der EM seinen Transfer von Gladbach zum FC Arsenal über die Bühne gebracht. Das war für den Spielmacher sehr wichtig, wie er im Gespräch mit der «Sport Bild» erläutert.

«Wenn du während eines Turniers den Kopf nicht frei hast, kann das viel Kraft kosten. Dann rufen dich ständig Berater oder Vereine an, du bist einfach abgelenkt. Ich bin wirklich froh, dass alles geregelt ist», sagt der 23-Jährige.

Es war schon immer Xhakas Wunsch dereinst auf der Insel Fussball zu spielen. Ab der kommenden Saison wird dies möglich. Und nicht bei irgendeinem Klub, sondern beim «grossen» FC Arsenal und unter Trainer Arsène Wenger. Etwas ganz Spezielles für Xhaka: «Das war Wahnsinn. Er ist für mich eine Legende, das war er schon immer. Plötzlich ist er am Handy und will mich haben.»

Die ersten Worte des Franzosen wird der Mittelfeldspieler nie vergessen, wie er ausführt. «Wenn du den Fussball geniessen willst, musst du zu uns kommen. Hier ist das Paradies», sagte ihm Wenger.

Xhaka betont auch, dass ihm die vergangenen drei Jahre in Gladbach sehr gefallen haben und dass er sich unbedingt noch von den Fans verabschieden will. «Das liegt mir sehr am Herzen», stellt er klar.

Nun zählt für den Stammspieler der Schweizer Nationalmannschaft aber erst einmal die EM in Frankreich. Xhaka ist optimistisch, dass er mit seinen Teamkollegen etwas erreicht: «Für mich ist das Viertelfinale das Minimum. Wir haben schon bei der WM 2014 bewiesen, zu was wir fähig sind, als wir erst in der Verlängerung und mit viel Pech am späteren Finalisten Argentinien gescheitert sind.»

Xhaka ist sich sicher, dass die Schweiz das Überraschungsteam der EM werden kann und betont, dass trotz zuletzt mässiger Leistungen und einiger Misstöne in den Medien (Stichwort Secondo-Debatte) die Stimmung im Team sehr gut sei. « Wir sind bereit», betont er und freut sich auf den Schweizer Turnierstart am Samstag gegen Albanien. Das Direktduell mit seinem Bruder Taulant ist für ihn mittlerweile kein «Problem» mehr: «Wir telefonieren noch öfter als zuvor. In den ersten zwei, drei Wochen nach der Auslosung war es schon speziell, jetzt nehmen wir beide das Thema ziemlich locker, machen gegenseitig Sprüche.»
(psc/fussball.ch)


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