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Doping im Fussball: Welche Stoffe gelten als Doping?

Mittwoch, 25. August 2021 / 16:54 Uhr
aktualisiert: 25. August 2022 / 17:02 Uhr

Fussball ist eine der beliebtesten Sportarten auf der ganzen Welt und kann Spieler zu Berühmtheiten und Legenden machen. Um möglichst erfolgreich zu sein, muss jedoch auch ein gewisses Talent vorhanden und sehr viel Fleiss investiert werden.

Auch im Fussball sind viele leistungsfördernde Mittel verboten.

Einige Spieler greifen daher auch auf Doping zurück, um ihre sportlichen Leistungen zu pushen. Im Fussball muss es jedoch ausschliesslich fair zugehen und es darf keine Manipulation geben. Genauso verhält es sich in Online Casinos wie Bahigo Schweiz, wo es nicht möglich ist, in irgendeiner Form zu manipulieren. Dort können sich Spieler darauf verlassen, dass keine manipulativen Faktoren von Spielern getroffen wurden.

Was ist Doping?

Im Fussball bezieht sich Doping auf die Verwendung von verbotenen leistungssteigernden Mitteln durch Sportler. Diese Medikamente können die Muskelmasse erhöhen, die Ausdauer verbessern und die Erholungszeit nach Verletzungen verkürzen. Obwohl Doping technisch gesehen illegal ist, greifen viele Sportler dennoch zu diesen Substanzen, um sich einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten zu verschaffen. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum sich Sportler für Doping entscheiden, darunter der Druck zu gewinnen, die Angst zu verlieren und der Wunsch nach persönlichem Ruhm. Während einige behaupten, dass Doping eine Form des Betrugs ist, sind andere der Meinung, dass es den Wettbewerb steigert.

Doping im Fussball

Der Fussballsport lebt von Konkurrenz und dem Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Gewinnen und Verlieren. Daher liegt es in der Natur des Sports, dass Spieler nach jedem Vorteil gesucht haben, den sie gegenüber ihren Gegnern erlangen können. Dabei gibt es natürlich viele legale Möglichkeiten wie intensives und neues Training, ausgeprägte taktische Analysen und sogar Mentaltraining vor einem Spiel. In den letzten Jahren haben jedoch einige Spieler zu illegalen leistungssteigernden Mitteln gegriffen, die als Doping bekannt sind. Beim Doping kann mithilfe von Substanzen die kognitive oder physische Leistung verbessert werden. Obwohl Doping im Fussball technisch gesehen illegal ist, ist es schwer zu kontrollieren, weshalb viele Spieler nach wie vor zu verbotenen Substanzen greifen. Doping verschafft den Spielern jedoch nicht nur einen unfairen Vorteil, sondern gefährdet auch ihre Gesundheit. In einigen Fällen kann es sogar tödlich sein. Es gibt zahlreiche Substanzen und Anwendungen, die im Fussball als Doping angesehen werden.

Cannabinoide

Cannabinoide sind eine Klasse von Molekülen, die mit Cannabinoid-Rezeptoren im Körper interagieren. Es gibt zwei Hauptarten von Cannabinoiden:
  • Endocannabinoide, die vom Körper selbst produziert werden.
  • Phytocannabinoide, die in Pflanzen vorkommen.
Das bekannteste Phytocannabinoid ist THC, der aktive Wirkstoff in Marihuana. Cannabinoide binden sich an Rezeptoren im Gehirn und im gesamten Körper und erzeugen eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkungen. Einige Cannabinoide haben psychoaktive Wirkungen, andere dagegen nicht. Der Körper produziert auch seine eigenen Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide. Diese Moleküle spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung verschiedener physiologischer Prozesse, einschliesslich Schmerzempfinden, Appetit und Gedächtnis. Daher sind Cannabinoide an sich auch nicht auf der Anti-Doping-Liste anzutreffen. Jedoch ist auch Doping in Form von CBD möglich. CBD-Doping liegt vor, wenn Sportler CBD-Produkte verwenden, um ihre Leistung zu steigern. CBD ist ein Cannabinoid, das in der Cannabispflanze vorkommt. Es ist in den meisten Staaten und Ländern legal und hat nicht die psychoaktiven Wirkungen wie THC. CBD-Produkte gibt es in vielen Formen, zum Beispiel als Öle, Tinkturen, Kapseln und Esswaren. Einige Sportler glauben, dass CBD ihnen helfen kann, sich schneller von Verletzungen zu erholen, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise, die diese Behauptungen stützen. Vor allem bei einer hoch dosierten Anwendung von THC kann es zu einem positiven Dopingtest kommen. Denn auch CBD-Produkte enthalten Spuren von THC, die sich bei einer hohen Dosierung im Körper ablagern können.

Steroide

Steroide sind Chemikalien, die im Körper wie Hormone wirken. Sie haben viele verschiedene Wirkungen. Unter anderem helfen sie dem Körper, Muskeln und Knochenmasse aufzubauen. Steroide werden manchmal illegal von Sportlern eingenommen, um ihre Leistung zu steigern. Steroide können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen haben, darunter Leberschäden, Bluthochdruck und Herzkrankheiten. In einigen Fällen können sie auch zu aggressivem Verhalten und Stimmungsschwankungen führen. Aus diesen Gründen ist es wichtig, vor der Einnahme von Steroiden einen Arzt zu konsultieren. In den letzten Jahrzehnten ist das Doping von Steroiden zu einem grossen Problem im Profisport geworden. Ein Steroid ist ein Hormon, das die sportliche Leistung verbessern kann, indem es die Muskelmasse und die Kraft erhöht. Ausserdem können Steroide süchtig machen, sodass sie auch dann weiter eingenommen werden, wenn sie negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Infolgedessen wurden viele Profisportler wegen der Einnahme von Steroiden von Wettkämpfen ausgeschlossen oder mit einem Verbot belegt. Um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, müssen sich alle Sportler an die Regeln halten und auf die Einnahme dieser schädlichen Substanzen verzichten.

Wachstumshormone

Eine der verbotenen Substanzen im Fussball sind Wachstumshormone, da diese die Muskelmasse und -kraft erhöhen können. Wachstumshormone werden zwar manchmal rechtmässig zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt, aber sie werden auch von Sportlern missbraucht, um ihre Leistung zu steigern. Leider kann der Missbrauch von Wachstumshormonen schwerwiegende Nebenwirkungen haben, darunter Gelenkschmerzen, Diabetes und Herzerkrankungen. Darüber hinaus kann es zu einem unfairen Vorteil gegenüber anderen Sportlern führen, die keine verbotenen Substanzen verwenden. Aus diesen Gründen wird der Missbrauch von Wachstumshormonen im Profisport als eine ernste Form des Dopings angesehen.

Ephedrin

Ephedrin-Doping ist bei Sportlern, die sich einen Vorteil verschaffen wollen, weit verbreitet. Ephedrin ist ein Stimulans, das die Wachsamkeit, die Herzfrequenz und den Blutdruck erhöhen kann. Es hat auch thermogene Eigenschaften, was bedeutet, dass es die Fettverbrennung fördern kann. Daher wird Ephedrin häufig als Mittel zur Gewichtsreduzierung eingesetzt. In der Welt des Sports ist die Verwendung von Ephedrin jedoch umstritten. Viele Organisationen verbieten seine Verwendung, da es den Sportlern einen unfairen Vorteil verschafft. Dazu zählt auch der Profifussball. Ausserdem kann Ephedrin gefährlich sein, da es zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Angstzuständen und Herzrhythmusstörungen führen kann.

Blutdoping

Blutdoping ist eine Praxis, die von einigen Sportlern zur Leistungssteigerung eingesetzt wird. Die häufigste Form des Blutdopings besteht darin, mehr sauerstoffreiche rote Blutkörperchen in den Blutkreislauf zu injizieren. Dadurch werden die Muskeln mit mehr Sauerstoff versorgt, was zu einer besseren Ausdauer und weniger Ermüdung führen kann.

Dopingkontrollen im Fussball

Dopingkontrollen sind ein wichtiger Bestandteil des Profifussballs. Die Spieler werden routinemässig auf verbotene Substanzen getestet. Diese Kontrollen sind in der Regel unangekündigt und werden in Form von Blut- oder auch Urinproben durchgeführt. Entsprechende Tests können nach einem Spiel, im Training oder sogar zu Hause erfolgen. Durch diese Kontrollmöglichkeiten sollen Profispieler auf den geplanten Konsum von Dopingmitteln verzichten und sich ausschliesslich auf ihre eigens erreichte Leistung verlassen.
(fussball.ch)