EUROPA LEAGUE
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Europa League: St. Gallen und Thun verabschieden sich

Donnerstag, 12. Dezember 2013 / 08:39 Uhr

Für den FC St. Gallen (gegen Swansea City) und den FC Thun (gegen Genk) sind die abschliessenden Gruppenspiele in der Europa League sportlich von geringem Wert.

Die Thuner Zuschauer dürfen ein letztes mal in diesem Jahr ihr Team in der Europa League bejubeln.

Mehr als Platz 3, der auch nicht für das Weiterkommen reicht, liegt für die Schweizer Europa-League-Vertreter nach jeweils vier Niederlagen in Folge nicht mehr drin. Es geht für St. Gallen und Thun noch darum, Punkte für den UEFA-Koeffizienten zu sammeln, die Klubkasse aufzubessern, den eigenen Fans eine Freude zu bereiten und sich mit Anstand aus dem internationalen Geschäft zu verabschieden. Motivation ist vorhanden. FCSG-Trainer Jeff Saibene sagte: «Unser Stadion ist praktisch ausverkauft. Da ist es eine Verpflichtung, nochmals alles zu geben.» Ans Meisterschaftsspiel vom Sonntag bei den Young Boys denke er erst am Freitagmorgen.

Krasnodar mit geringen Chancen

St. Gallen könnte zum Spielverderber für einen Exponenten aus der englischen Premier League werden. Sollten die Ostschweizer ihre Partie gewinnen, muss Swansea City hoffen, dass sich das bereits für die Sechzehntelfinals qualifizierte Valencia zuhause gegen Kuban Krasnodar nicht blamiert. Die Russen haben noch eine theoretische Chance, um Swansea von Platz 2 zu verdrängen.

Die Personalsituation beim FCSG ist nach wie vor delikat, aber nicht mehr so gravierend wie gegen Sion. Stéphane Nater und Ivan Martic sind zurück im Kader. Hingegen fallen Philippe Montandon und Matias Vitkieviez weiterhin wegen ihren Gehirnerschütterungen aus. Für Vitkieviez ist die Vorrunde frühzeitig beendet.

Thun strebt nächsten Hinspiel-Sieg an

Thun darf innerhalb von neun Tagen zu einem dritten Heimspiel antreten. Die Duelle mit GC (Cup) und YB (Meisterschaft) verliefen mit zwei Siegen ganz nach dem Gusto der Berner Oberländer. Thun wird noch Gruppendritter, wenn es das als Sieger feststehende Genk bezwingt und gleichzeitig Rapid Wien in der «Finalissima» um Platz 2 bei Dynamo Kiew unterliegt. Der direkte Vergleich mit den Österreichern würde bei jeweils sechs Punkten zu Gunsten der Thuner sprechen.

Das souveräne Genk wird sehr wahrscheinlich diverse Leistungsträger schonen. Trainer Mario Been, der am Mittwoch seinen 50. Geburtstag gefeiert hat, wird wohl schon den Spitzenkampf in der belgischen Meisterschaft im Hinterkopf haben. Seine Equipe muss am Sonntag bei Leader Standard Lüttich gastieren. Genk steht unter Zugzwang, nachdem es am vergangenen Wochenende gegen Lokeren eine Heimniederlage eingefangen hat. Der Rückstand auf Standard ist auf sechs Punkte angewachsen.

(ww/Si)


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