WM/EM-QUALI
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Flugzeugabschuss: Österreichs Fussballer müssen nicht fliegen

Donnerstag, 4. Oktober 2001 / 19:14 Uhr
aktualisiert: 20:06 Uhr

Lausanne - Nach dem Abschuss einer russischen Passagiermaschine durch die ukrainische Marine über dem Schwarzen Meer, wurde das WM-Qualifikationsspiel Israel - Österreich vom kommenden Sonntag verschoben. Schon vorher hatten sich neun österreichische Fussballer aus Angst vor Terroranschlägen geweigert nach Israel zu fliegen.

FIFA-Präsident Joseph Blatter entschied sich für die Absage der Partie der Gruppe 7, nachdem ein Passagierflugzeug ins schwarze Meer abgestürzt war, dass sich auf dem Weg von Tel Aviv nach Russland befand. Ein terroristischer Hintergrund wurde dabei nicht ausgeschlossen.
Bereits zuvor hatte diese Begegnung für Schlagzeilen gesorgt. Neun österreichische Nationalspieler hatten sich aus Angst vor Anschlägen geweigert, nach Israel zu reisen. Die FIFA entschied sich am Montag für die Durchführung der Partie, kam aber nun auf ihren Entscheid zurück.

In der Gruppe 7 der WM-Qualifikation liegt Österreich mit 14 Punkten auf dem 2. Platz hinter den bereits qualifizierten Spaniern. Israel belegt Rang 3 mit elf Punkten. Ein Remis würde dem Team von Otto Baric für ein Barrage-Spiel gegen die Türkei reichen.
(sda)