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Leck in Frankreich ausgemacht

Mittwoch, 4. Mai 2011 / 17:40 Uhr
aktualisiert: 22:46 Uhr

Der Skandal um die Rassismus-Vorwürfe im französischen Fussball zieht weitere Kreise.

Rassismus-Vorwürfe im französischen Fussball. (Symbolbild)

Mohamed Belkacemi, für den französischen Verband FFF in den Banlieues engagiert, hat die pikanten Inhalte der Unterredung über eine Quote für Nationalspieler mit doppelter Nationalität offenbar weitergeleitet. Das berichtet die Tageszeitung «Le Parisien».

Der Funktionär bestritt nun aber, die Aufnahmen einem Journalisten zugespielt zu haben: «Ich gab das Material am 9. November dem Verband weiter und habe überhaupt kein Interesse an einer öffentlichen Debatte.» Französische Medien spekulierten derweil, die brisanten Informationen seien vom früheren Vize-Generaldirektor André Prévosto verbreitet worden.

(pad/Si)


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