WM/EM-QUALI
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Schweiz startet EM-Ausscheidung gegen Georgien

Freitag, 15. Februar 2002 / 16:36 Uhr

Dublin - Die Datenkonferenz mit den vier Gegnern der Ausscheidungsgruppe 10 für die EM-Endrunde 2004 in Portugal bescherte der Schweizer Delegation in Dublin ein befriedigendes Resultat. Das Team von Köbi Kuhn beginnt am 7./8. September 2002 mit einem Heimspiel gegen Georgien.

Nationalcoach Köbi Kuhn ist zufrieden.

Zum Abschluss der Qualifikationsphase empfängt die Schweiz am 11./12. Oktober 2003 im achten und letzten Spiel das topgesetzte Irland.

Nationalcoach Kuhn war nach der verhältnismässig kurzen Terminkonferenz, der er zusammen mit SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron und dem Nationalmannschafts-Delegierten Ernst Lämmli beiwohnte, zufrieden: "Es ist sicherlich positiv zu werten, dass wir zu Hause beginnen und aufhören können."

Weniger ideal ist, dass hernach zwei Auswärtspartien gegen Albanien (12./13. Oktober) und Irland (16. Oktober) folgen. Kuhn: "Das war nicht zu umgehen, weil auch die anderen Länder ihre Terminvorstellungen hatten. Wir willigten ein, weil wir gesamthaft nicht schlecht weg kamen." Weil die Schweiz in der Gruppe 10 nur als drittstärkste Mannschaft gezogen wurde, konnte sie ihre Terminwünsche lediglich in dritter Priorität vorbringen.

Im Gegenzug kann die Schweiz zum zweiten und dritten Spieln im Jahr 2003 gegen Russland (7./8. Juni) und Albanien (11. Juni) zu Hause antreten. Innerhalb von vier Tagen auswärts spielen zu müssen, hätte nicht nur sportliche und organisatorische, sondern auch reisetechnische Probleme aufgegeben. Positiv erachtet Kuhn zudem, "dass wir das Auswärtsspiel am 10. September 2003 in Russland gut vorbereiten können, weil wir am vorausgehenden Wochenende spielfrei sind, während die Russen in Irland antreten müssen."
(sk/sda)