FC VADUZ
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Top-Teams als grosse Favoriten

Samstag, 9. Mai 2009 / 11:30 Uhr

In der 32. Runde der Axpo Super League wird zwar in den drei Spielen vom Samstag (ab 17.45 Uhr) nicht der Meistertitel vergeben, aber es könnten Vorentscheidungen fallen.

Scott Chipperfield hat mit muskulären Problemen zu kämpfen. (Archivbild)

Am oberen Ende der Tabelle steht der FC Basel unter Druck. Der Titelverteidiger sollte sich in Aarau keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Er hat drei Punkte und zehn Plus-Tore weniger auf dem Konto als der Leader FCZ, der im Letzigrund Luzern empfängt.

Im Tabellenkeller hat Neuchâtel Xamax beim Schlusslicht Vaduz anzutreten. Die Liechtensteiner sind so gut wie abgestiegen. Sie klammern sich aber an jeden verfügbaren Strohhalm, gilt doch Xamax als ausgesprochen auswärtsschwach.

Geschwächte Zürcher Defensive

Im Duell mit Luzern spricht eigentlich alles für den FCZ. Das Team von Bernard Challandes feierte zuletzt drei Zu-Null-Siege in Serie und es ist zu Hause seit zwölf Spielen ungeschlagen.

«Das Selbstvertrauen ist gross», stellt der Trainer klar. Er sagt aber auch: «Der Grat ist schmal. Selbstvertrauen kann rasch in Überheblichkeit ausarten. Das ist gefährlich.»

Und Challandes plagen gewisse Sorgen. Vor allem wegen der Personalsituation in der Verteidigung. Abwehrchef Hannu Tihinen ist gesperrt, mit Florian Stahel ist in dieser Saison nicht mehr zu rechnen und Heinz Barmettler ist angeschlagen.

Die Viererkette werden wohl Lampi, Rochat, Koch und Stucki bilden. In der Offensive heisst das Sorgenkind Alexandre Alphonse. Der Franzose wartet seit Anfang Dezember auf einen Torerfolg.

Geschwächter Basler Sturm

Mit Verletzungen hat auch Challandes' wichtigster Gegenspieler Christian Gross zu kämpfen. Ihm wird möglicherweise sein Top-Torschütze Scott Chipperfield fehlen. Der Australier musste am Freitag wegen muskulären Problemen das Training abbrechen. Marco Streller scheint sich zwar von seiner Rissquetschwunde an der Stirn erholt zu haben, bei Kopfbällen wird er aber wohl Vorsicht walten lassen.

Die Basler sind nach den ärgerlichen Punktverlusten gegen Bellinzona und Sion unter Zugzwang geraten. Aarau muss nach drei Niederlagen hintereinander aufpassen, dass es nicht doch noch einmal in den Abstiegsstrudel gezogen wird. «Ich sage es klipp und klar, wir haben den Ligaerhalt noch nicht gesichert», so Coach Ryszard Komornicki.

Der Pole fordert, dass seine Mannen ohne Angst und sehr aggressiv dagegen halten. Bei Aarau laufen derzeit die Diskussionen, ob Leistungsträger wie Captain Frédéric Page, Kristian Nushi (Luzern?) und Paulo Menezes (Basel?) ihre Zukunft auf dem Brügglifeld planen oder ob sie dem FCA den Rücken zukehren.

(bert/Si)


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